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Hündin "Angel"

Die Border-Collie-Hündin Angel wird im Agility-Sport
geführt. Eine Verlangsamung ihrer Zeiten vor allem
bei den Sprüngen war der Anlass, Angel chiropraktisch
untersuchen zu lassen.
Bei der Ganganalyse fiel auf, dass Angel ihre Hinterbeine
vermehrt unter dem Körper bewegte und sich deshalb
weniger Schub holen konnte. Ihr Kreuzbein, die Verknöcherung
mehrerer Wirbel zwischen Becken und Schwanzwirbeln, bewegte
sich nicht normal und diese Region ihres Körpers war
empfindlich. Ich wendete bei der ersten Behandlung keinen
Impuls auf das betroffene Gelenk an sondern mobilisierte
hier nur sanft. Manchmal ist weniger mehr – dieser
Bereich der Wirbelsäule ist neurologisch eng mit dem
parasympathischen Anteil des autonomen Nervensystems verknüpft.
Ich wollte daher Schritt für Schritt an Angels Problemzone
arbeiten.
Trotz der vorsichtigen Erstbehandlung hatte sich Angels
Stand- und Gangbild hatte zur Nachuntersuchung nach 10 Tagen
bereits normalisiert. Trotzdem zeigte die Hündin noch
nicht wieder ihre spritzige und agile Art. Untersuchungen
mit Chiropraktik und Akupunktur ergaben keine offensichtlichen
weiteren körperlichen Befunde. Da sich Angel nach dem
Bericht ihrer Besitzerin auch zu Hause zurückzog, dachten
wir über ein ursächliches Problem im emotionalen
Bereich nach.
Die kinesiologische Systemanalyse ergab ein Problem mit
Selbstvertrauen, eine Diagnose, die die Besitzerin sichtlich
verblüffte. Ihre Hündin war eigentlich eher zu
forsch! Allerdings erinnerte sie sich, dass Angel vor einigen
Wochen mit der neuen (grösseren) Nachbarhündin
aneinandergeraten war und dieser seitdem aus dem Weg ging.
Ignatia in der Potenz C 30 wurde als homöopathisches
Mittel durch die kinesiologische Systemanalyse bestimmt.
Nach wenigen Tagen wurde Angels Verhalten deutlich offener
und fröhlicher, sie nahm wieder am Familienleben teil.
Ihre Besitzerin startete mit Angel wieder auf Agility –Turnieren
und meldete: Angel ist wieder vorne!
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